Kunst – abseits des Mainstreams
Sonntag 24. September 2017

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Elektronik vs. Plüsch oder die Angst kein pädagogisch wertvolles Spielzeug mehr zu verkaufen

Im Zeichen der Generation „Toys 3.0“ startet heute die 64. Internationale Spielwarenmesse in Nürnberg. Rund 2700 nationale und internationale Aussteller sowie rund 76.000 Besucher werden auf der Fachhandelsmesse erwartet.

Die Messebesucher erwartet ein buntes Programm, dessen Fokus auf elektronischem Spielzeug, vorwiegend kombinierbar mit Smartphones und Tablets, liegt. Das gab Anlass zu branchenübergreifenden Diskussionen an denen Eltern, Experten und Hirnforscher größtenteils kein gutes Haar lassen. „Die Messe muss doch nicht jedem Zeitgeist nachlaufen”, so Wolfgang Schühle, Sprecher der 20 wichtigsten deutschen Holzspielzeughersteller. Die Verantwortlichen der Messe sehen das anders. Ernst Kick, Chef der Spielwarenmesse e.G., verweist auf die Verknüpfung von multimedialen Funktionen zu herkömmlichen Spielwaren. „So gewinnen die Spielwaren mehr Attraktivität für alle Altersgruppen.“

Ein Highlight wird die Verleihung des ToyAwards für die besten Produktneuheiten sein. Untergliedert in fünf zielgruppenspezifische Kategorien (Baby&Infant, PreSchool, SchoolKids, Teenager&Family, SpecialAward des Toy Fair Specials) treten die angemeldeten Produktneuheiten der Aussteller gegeneinander an. Sowohl die ToyAward Jury als auch die Fachbesucher küren die Gewinner. Die Bekanntgabe der Gewinner wird im Rahmen einer Pressekonferenz am 04.02.13 stattfinden.

Auch in diesem Jahr werden zwei Redakteure von SUCCULTURE auf der Spielwarenmesse vertreten sein. Unser Plan sieht einen Besuch des Gemeinschaftsstandes von „Junge Innovative Unternehmen“ vor, wobei wir das ein oder andere Unternehmen näher beleuchten werden. Weiterhin interessieren uns natürlich vorwiegend unbekannte Unternehmen sowie Künstler von Unikaten und Kleinserien.

Wir freuen uns auf den Messebesuch und melden uns wie gewohnt mit der Nachlese Mitte nächster Woche zurück.

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